Projektfördertitel

POOSH – Occupational Safety and Health of Posted Workers: Depicting the existing and future challenges in assuring decent working conditions and wellbeing of workers in hazardous sectors

 

Projektlaufzeit:

Januar 2017 - Dezember 2018

 

Projektfördergeber:

Employment and Social Innovation Programme (EaSI)

 

 

Website: http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1081

 

Projektpartner:

 

Assoziierte Partner:

  • Ministry of Labour and Pension System of the Republic of Croatia (Kroatien)
  • Labour Inspectorate of the Federal Public Service Employment, Labour and Social Dialogue (Belgien)
  • Federazione Italiana Lavoratori Legno Edili e Affini (Italien)
  • European Trade Union Institute (Belgien)
  • Ministry of Labour, Family, Social Affairs and Equal Opportunities of Republic of Slovenia (Slowenien)
  • CONTECT Association for Employment, Dialogue and Migration (Rumänien)

 

Projektbeschreibung:

Der Arbeitsschutz und die Gesundheit der entsandten Arbeitnehmer wird durch Artikel 3 der Richtlinie 96/71/EG über die Entsendung von Arbeitnehmern im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen geregelt und ist untrennbar mit der Gewährleistung menschenwürdiger Arbeit oder Arbeitsbedingungen verbunden. Ein entsandter Arbeitnehmer ist ein Arbeitnehmer, der seine Arbeit für einen begrenzten Zeitraum im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaats als dem Staat ausübt, in dem er normalerweise arbeitet (Artikel 2 der Richtlinie 96/71). Das Projekt POOSH - “Occupational Safety and Health of Posted Workers: Depicting the existing and future challenges in assuring decent working conditions and wellbeing of workers in hazardous sectors” fokussiert den Arbeitsschutz und die Einhaltung der Gesundheitsrichtlinien aus einer interdisziplinären Perspektive. In den meisten Fällen gehen schwere Verstöße in Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes mit Unterbezahlung, übermäßiger Arbeitszeit, Mangel an Ruhezeiten, fehlenden Präventivmaßnahmen und der Nichteinhaltung von Vorschriften zur Sozial- und Krankenversicherung einher. Des Weiteren werden die Herausforderungen in Bezug auf Arbeitssicherheit und Gesundheit in kulturell und ethnisch vielfältigen Arbeitsräumen unterschätzt. Dies führt unweigerlich zu häufigeren Arbeitsunfällen, insbesondere in hochgefährdeten und gefährlichen Sektoren, welche kurzfristige und langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit der entsandten Arbeitnehmer haben können (z.B. Burnouts, Behinderungen, chronische Zustände).

 

Hauptziele des Projektes:

  • Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen nationalen zuständigen Stellen, Sozialpartnern und NGOs, die sich mit dem Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie mit den Arbeitsbedingungen der entsandten Arbeitnehmer befassen, mit dem Ziel, Erfahrungen bewährter Praktiken auszutauschen, mögliche Formen der weiteren Zusammenarbeit zu diskutieren und die Zusammenarbeit über das IMI System zu verbessern
  • Förderung von multilateralen Initiativen, die zu einer besseren Überwachung und Reaktion auf Verletzungen von Arbeitsrechten und zur Entwicklung politischer Empfehlungen führen
  • Erleichterung des Zugangs zu Informationen über menschenwürdige Arbeit oder Arbeitsbedingungen sowie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz entsandter Arbeitnehmer
  • Realisierung umfassender Forschung über arbeits- und gesundheitsbezogene Gefährdungen von entsandten Arbeitnehmern und Regulierungsschutz in den neun EU-Ländern, die im Projekt engagiert sind. Informationen über bestehende Arbeits- und Gesundheitsschutzbedingungen der entsandten Arbeitnehmer in der EU werden systematisch gesammelt überprüft.

 

Zielgruppen:

  • Behörden: Ministerien, Arbeitsaufsichtsämter
  • Sozialpartner: Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, einzelne Arbeitgeber
  • entsandte Arbeitnehmer
  • andere Stakeholder: Nichtstaatliche Organisationen, nationale Krankenversicherungen

 

Der Projektflyer kann hier (in Englisch) heruntergeladen werden.

Das Projekt POOSH hat auch eine eigene Facebook-Seite. Hier kommen Sie zum Facebook Auftritt.


Falls Sie tiefergreifende Informationen zum Projekt erhalten wollen, wenden Sie sich bitte jederzeit gerne an uns! 

 

Prof. Dr. Andreas Diettrich

Telefon: ++49 381 498 4560  

Fax: ++49 381 498 4562  

E-Mail: andreas.diettrich@uni-rostock.de

Sandra Lüders, M.A.

Telefon: ++49 381 498 4564

Fax: ++49 381 498 4562  

E-Mail: poosh@uni-rostock.de