Dr. Peter Hennecke unter den diesjährigen Preisträgern des Wissenschaftspreises der Deutschen Bundesbank

Dr. Peter Hennecke, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Geld und Kredit, nahm am Dienstag, 21.11.2017 gemeinsam mit Dr. Martin Ademmer und Josefine Quast von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Rahmen einer Feierstunde den Wissenschaftspreis der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, entgegen. Er wurde damit für seine Dissertation: „Africa’s Monetary Integration Plans: An Empirical Assessment“ ausgezeichnet, die von Prof. Dr. Rauscher vom Lehrstuhl Außenwirtschaft betreut und zusammen mit Frau Prof. Dr. Neuberger vom Lehrstuhl Geld und Kredit begutachtet wurde. An der Preisverleihung nahmen rund 100 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft teil. Zu Beginn stellte Dr. Arno Bäcker, Präsident der Hauptverwaltung, in seinen einleitenden Worten die Bedeutung der Wissenschaftsförderung heraus. Prof. Dr. Thomas Straubhaar (Universität Hamburg) referierte in seinem anschließenden Festvortrag über aktuelle Herausforderungen in den Wirtschaftswissenschaften. Im Anschluss daran erfolgte die Preisverleihung und ein Empfang in den Räumen der Deutschen Bundesbank in Hamburg.

Ausschreibung von Preisen für Dissertationen und Abschlussarbeiten 2018

Die Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein schreibt jährlich Preise für hervorragende Dissertationen und Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten oder Masterarbeiten) aus, die volks- oder betriebswirtschaftliche Fragen mit Bezug zu den Aufgabenfeldern einer Zentralbank behandeln, beispielsweise aus den Bereichen Europäische Währungsunion, Geldpolitik, monetäre Außenwirtschaft, öffentliche Finanzen, Banken, Finanzmärkte oder Finanzstabilität.

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Reimagining residential property and retirement income

In November 2016, 11 visiting professors and researchers came to Waterford Institute of Technology, Ireland, to review progress and plan the next stages of a European Union funded research programme on residential property and private pension provision. The consortium involves scholars from WIT, Queens University Belfast, University of Rostock (Doris Neuberger and Peter Hennecke), LUMSA Rome, Andrassy University Budapest, and Technical University Delft, and is led by the consumer financial services research group at iff-Hamburg. The research so far has involved the conduct of focus groups and interactions with stakeholders in six countries, and financial modelling on a preliminary basis for discussion, feedback and refinement purposes. The issues involved in the investigation include behavioural, financial, fiscal, legal, social, tax, housing and demographic variables and the consortium seeks to inform policy development at a European level, mindful of the contested nature of the space where these matters unfold. Framing consumption functions and marrying these to cultural mores and legislative parameters is a complex jigsaw of many parts: finding a pattern which could fit is indeed a challenging but worthwhile task. 

iff-Studie veranlasst Europäische Kommission zu neuem Regulierungsvorschlag bezüglich Banker-Boni

Am 23. November 2016 hat die Europäische Kommission einen Änderungsvorschlag der CRD IV veröffentlicht, der eine Änderung der Regulierung der Boni von Mitarbeitern von Kreditinstituten und Investmentgesellschaften vorsieht. Die Änderung der Auszahlung von variablen Gehaltsbestandteilen (Anwendung von „deferral“ und Auszahlung in Instrumenten) orientiert sich dabei an den Ergebnissen einer iff-Studie aus dem Jahr 2015, in der die Vergütungsregeln im Rahmen von CRD IV und CRR untersucht wurden. Die Studie wurde von Doris Neuberger zusammen mit Udo Reifner geleitet.

Die Studie hatte zum einen darauf hingewiesen, dass sich die geltenden Regulierungsvorschriften hinsichtlich der Schwellenwerte von Land zu Land zu stark unterscheiden. Eine Gleichbehandlung der Unternehmen in den einzelnen EU-Staaten ist so nicht zu gewährleisten. Zum anderen werden insbesondere kleine benachteiligt. Selbst wenn sie kaum Mitarbeiter mit hohen Anteilen variabler Vergütung beschäftigen, müssen sie dennoch einen kostenintensiven, internen regulatorischen Ablauf gewährleisten. Dies belastet sie überproportional.

Iff-Bericht: Download 

21.11.2016: Einschätzung der EBA zur Anwendung des Proportionalitätsprinzips bei Vergütungsregeln (Download) 

23.11.2016: Änderungsvorschläge von CRD IV/CRR der Europäischen Kommission (Download)

Wohneigentum und private Altersvorsorge: EU-Projekt „Integrating Residential Property with Private Pensions in the EU“

Das Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Rostock engagiert sich in einem internationalen Forschungsprojekt im Auftrag der Europäischen Kommission (DG Beschäftigung, Soziales und Integration) zum Thema Nachhaltigkeit der Alterssicherung. Im Rahmen dieses zweijährigen Projekts wird ein innovatives Altersvorsorgeprodukt in Anlehnung an sog. Equity Release Schemes (ERS) entwickelt. Durch Liquidierung von Immobilienvermögen im Alter sollen neue Möglichkeiten der Altersvorsorge eröffnet werden. Hierzu werden das Marktpotenzial in sechs Partner-Ländern erforscht und die Rahmenbedingungen für die Entwicklung eines Produkts analysiert, das sowohl die Finanzierungsphase als auch die Rentenphase abdeckt.

Auf Seiten der Universität Rostock hat Prof. Dr. Doris Neuberger die Projektleitung inne, an der Durchführung ist Peter Hennecke beteiligt. Zu den Kooperationspartnern zählen das iff, Institut für Finanzdienstleistungen Hamburg, die Andrássy Universität Budapest, das Waterford Institute of Technology Dublin, die Technische Universität Delft, die Libera Università Maria Ss. Assunta Rom sowie die Queens Universität Belfast.

Das Projekt­konsortium ist vor kurzem in Budapest zusammen­gekommen, um sich über die jeweiligen Eigen­heiten der sechs untersuchten Länder auszutauschen. Dabei wurden Fragen der demographischen Entwicklung, des Hypotheken­markts, des Immobilien­markts, der politischen Rahmen­bedingungen und der kulturellen Unterschiede diskutiert. In der nächsten Projektphase werden die Interessensgruppen mithilfe von Fokusgruppen eingebunden.

Nominierung zum Mitglied im Senatsausschuss Wettbewerb der Leibniz-Gemeinschaft

Prof. Dr. Doris Neuberger, Institut für Volkswirtschaftslehre, ist vom Senat der Leibniz-Gemeinschaft zum externen wissenschaftlichen Mitglied in den Senatsausschuss Wettbewerb (SAW) der Leibniz-Gemeinschaft gewählt worden. Der SAW bewertet die im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbs gestellten Anträge aller Wirtschaftsforschungsinstitute in der Leibniz-Gemeinschaft und legt dem Senat seine Förderempfehlungen vor. Dadurch werden Innovationen befördert und u.a. auch gezielt Nachwuchswissenschaftlerinnen gefördert.

Dr. Lucinda Trigo-Gamarra gehört zu den Top 40 unter 40 Talenten

In dem Projekt "Junge Elite" ermittelt Die Wirtschaftszeitschrift "Capital" die "Top 40 unter 40" für die Bereiche Wirtschaft, Politik, Wissenschaft sowie Staat und Gesellschaft.

Dr. Lucinda Trigo-Gamarra, ehemalige Mitarbeiterin am Lehrstuhl Geld und Kredit des Instituts für Volkswirtschaftslehre gehört zu den "TOP 40 unter 40" im Bereich Staat und Gesellschaft. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nach Ihrer Promotion in Rostock war Dr. Trigo-Gamarra von 2012 bis 2014 als Nationale Expertin bei der EU-Kommission - DG ECFIN - IWF und G20 in Brüssel tätig. Seit 2015 arbeitet sie im G7/G20 Sherpa-Stab, Bundeskanzleramt, Berlin.