Presse

Willkommen im Pressebereich des DFG-Projektes "Religionshybride – Kirchbauvereine, Gutshausvereine und alternative Gemeinschaften in Mecklenburg-Vorpommern".

Der Pressebereich stellt in einem Medienspiegel einen Überblick über bisherige Pressemeldungen und Berichte dar.

19.04.2011

Deutschlandradio Kultur: Neues Forschungsprojekt über Religion jenseits von Kirche

Quelle: http://www.dradio.de/kulturnachrichten/201104191800/9

Welche neuen Formen von Religiosität gibt es heute? Danach fragt ein Forschungsprojekt der Universität Rostock. Ein Sprecher sagte der Katholischen Nachrichtenagentur, es werde untersucht, inwieweit sich an bestimmten ländlichen symbolischen Orten in Mecklenburg-Vorpommern eine Kultur etabliert habe, die religionsbezogen sei. Beispiele seien alte Dorfkirchen und die vielen Gutshäuser der Region, um deren Erhalt sich auch viele Konfessionslose kümmerten. Es werde überprüft, ob sich dort Religion entgegen der These von ihrem Verschwinden möglicherweise neu und anders herausbilde. - Das Projekt wird im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft durchgeführt. 

nach oben

19.04.2011

Rheinische Post: Neues Forschungsprojekt über Religion

Quelle: http://nachrichten.rp-online.de/wissen/neues-forschungsprojekt-ueber-religion-1.603384

Rostock (kna). Ein Forschungsprojekt an der Universität Rostock fragt nach neuen Formen von Religiosität. "Wir untersuchen empirisch, inwieweit sich an bestimmten symbolischen Orten im ländlichen Raum von Mecklenburg-Vorpommern eine Kultur etabliert, die religionsbezogen ist", erklärte der Sprecher des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts "Religionshybride", der evangelische Theologe Thomas Klie. Es solle untersucht werden, wie sich Religion an alten Dorfkirchen, in den vielen Gutshäusern und an anderen besonderen Orten möglicherweise neu und anders herausbildet. 

nach oben

19.04.2011

Kirche-MV.de: Rostocker Forscher untersuchen Religiosität jenseits von Kirche

Quelle: http://www.kirche-mv.de

Rostock (epd). Wissenschaftler der Universität Rostock erforschen Formen der Religion jenseits von Kirche. Sieben Wissenschaftler des Theologischen Instituts sowie des Instituts für Soziologie und Demographie wollen in den nächsten drei Jahren Kirchbaufördervereine, Gutshausvereine und alternative Lebensgemeinschaften in Mecklenburg-Vorpommern untersuchen, sagte die Soziologin und Projektmitarbeiterin, Marlen Schröder, am Dienstag in Rostock.

"Wir untersuchen empirisch, inwieweit sich an symbolischen Orten im ländlichen Raum von Mecklenburg-Vorpommern eine Kultur etabliert, die religionsbezogen ist", sagte Theologieprofessor Thomas Klie. In Mecklenburg-Vorpommern gebe es 220 Kirchbaufördervereine und 86 Gutshausvereine, die sich beispielsweise um die Sanierung der alten Gebäude kümmern. Zudem gebe es 135 alternative Lebensgemeinschaften, die in die Untersuchung einbezogen würden.

nach oben

19.04.2011

Nordkurier: "Religion jenseits von Kirche" ist Forschungsthema

Quelle: http://www.nordkurier.de/index.php?objekt=nk.nachrichten.m-v&id=810080

Rostock (dpa). Christen sind in Mecklenburg-Vorpommern wie im gesamten Osten Deutschlands eine schwindende Minderheit. Nur noch jeder fünfte Einwohner des Landes ist Mitglied der evangelischen oder katholischen Kirche. Zugleich engagieren sich viele Menschen in den 220 Kirchbaufördervereinen im Nordosten, darunter zahlreiche Nichtkonfessionelle. Ausgehend von Phänomenen wie diesem, wollen Wissenschaftler der Uni Rostock herausfinden, ob und wie sich Religion im Engagement für symbolträchtige Orte wie alte Dorfkirchen möglicherweise neu und anders herausbildet. 

Engagement für vom Verfall bedrohte Gutshäuser und ähnliche Stätten sollen in die Untersuchung ebenfalls einbezogen werden. Für das Projekt im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft stehen 400 000 Euro zur Verfügung, wie es hieß. Beteiligt sind die Theologische sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität. 

Klaus Hock, Professor für Religionswissenschaft, erklärte zu dem Vorhaben: "Es ist die Frage zu beantworten, ob es eine Religion jenseits von Kirche gibt. Und wenn ja, wie diese sich zeigt." Herausfinden wolle die die siebenköpfige Forschergruppe auch, ob Projekte wie Kirchbau- oder Gutshausvereine die Abwanderung in MV beeinflussen.

nach oben

18.04.2011

Pressemeldung: Gibt es eine Religion jenseits von Kirche?

Forscher untersuchen, ob sich an symbolischen Orten religionsbezogene Kultur etabliert

Quelle: http://www.uni-rostock.de/detailseite/news-artikel/gibt-es-eine-religion-jenseits-von-kirche/

 

Die siebenköpfige Forschergruppe: Auf dem Foto hinten v.l.: Thomas Käckenmeister, Dr. Arnaud Liszka, Professor Klaus Hock, Professor Thomas Klie und Christoph Räth. Vorne: Prof. Peter A. Berger und Marlen Schröder. Foto: Medienzentrum Universität Rostock

Die Soziologin der Universität Rostock, Marlen Schröder, hat eine Landkarte von Mecklenburg-Vorpommern mit unendlich vielen Fähnchen versehen. Die 220 gelben geben einen Hinweis auf die Standorte der 220 Kirchbaufördervereine im Land, die 86 blauen verweisen auf die Gutshausvereine und die 35 orangen sind für die alternativen Gemeinschaften in Mecklenburg-Vorpommern gesteckt. 

„Wir untersuchen empirisch, inwieweit sich an bestimmten symbolischen Orten im ländlichen Raum von Mecklenburg-Vorpommern eine Kultur etabliert, die religionsbezogen ist“, sagt Professor Thomas Klie als Sprecher eines der größten Drittmittelprojekte, das die Theologische- sowie Wirtschafts-und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock in den nächsten drei Jahren im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) untersuchen wird. 400 000 Euro stehen den Rostocker Wissenschaftlern dafür zur Verfügung. 

Entgegen der revisionsbedürftigen These vom Verschwinden der Religion soll in Erfahrung gebracht werden, wie sich Religion an alten Dorfkirchen, in den vielen Gutshäusern und an anderen auratischen Orten möglicherweise neu und anders herausbildet. „Wir werden aus den unterschiedlichsten Perspektiven einen Blick auf diese Phänomene werfen“, sagt Klaus Hock, Professor für Religionswissenschaft. „Es ist die Frage zu beantworten, ob es eine Religion jenseits von Kirche gibt. Und wenn ja, wie diese sich zeigt.“ Herausfinden wollen die Forscher auch, ob solche Projekte die Abwanderung in MV beeinflussen bzw. zu Neuansiedelungen führen. 

„Religionshybride“, ist der Arbeitstitel für die siebenköpfige Forschergruppe in Rostock. Für den Sozialwissenschaftler Prof. Peter A. Berger sind die „so sehr aktiven Kirchbaufördervereine, die es in MV, aber auch in Brandenburg und Sachsen-Anhalt zahlreich gibt, ein Phänomen“. Da sehen die unterschiedlichsten Leute - darunter auch sehr viele Konfessionslose - mit unterschiedlichen Interessen eine verfallende Kirche und gründen einen Verein, um das historische Bauwerk zu retten. Andere wiederum stecken ihre ganze Kraft in den Wiederaufbau eines heruntergekommenen Gutshauses. Die Wissenschaftler wollen herausbekommen, ob sie für dieses Engagement neue Elemente ausfindig machen können, die über den Alltag hinausweisen und was dieses Mehr an Engagement für eine mögliche Sinnstiftung bedeutet. 

„Es könnte etwas entstehen, was in den religiösen, politischen oder kulturellen Bereich hineinspielt“, sagt Prof. A. Berger. Zur anstehenden Forschung gibt es auch eine Theoriedebatte zum Thema: Wo fängt es an, wenn Kultur in Religion übergeht - und umgekehrt? „In den Blick geraten somit auch die besonderen Formen von Vergemeinschaftung und Vernetzung, Festkulturen und Events, wie Hoffeste, Werthaltungen und soziale Motive“, sagt Prof. Klie. All das beleuchten nun an der Universität Rostock die Praktische Theologie, Religionswissenschaft und Soziologie. „Die Forscher suchen nach Deutungsmustern in der gemeinsam geteilten Praxis“, so Prof. Klie. Bewusst solle von einer positiven Religion abgesehen werden. „Es geht um religiöse Sinnsichten, die nicht, beziehungsweise nicht mehr im Zentrum der kulturellen Wahrnehmung stehen und die sich in bestimmte Szenen verlagern oder dort neu wachsen“ 

Kontakt
Prof. Thomas Klie
Tel.: +49 (0) 381 498 8435
E-Mail: thomas.klie(at)uni-rostock.de

Diese Pressemeldung wurde aufgenommen:  

 Informationsdienst Wissenschaft, 19. April 2011, 12.51 Uhr, vollständig 
 Quelle: http://www.idw-online.de/pages/de/news419192  

Meinestadt.de/Rostock, 19. April 2011, einleitend 
 Quelle: http://aktuell.meinestadt.de/rostock/2011/04/19/gibt-es-eine-religion-jenseits-von-kirche 

Uni-Protokolle, 19. April 2011, vollständig 
 Quelle: http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/215401/ 

MV-Schlagzeilen, 19. April,  vollständig
 Quelle: http://www.mv-schlagzeilen.de/gibt-es-eine-religion-jenseits-von-kirche/30919/ 

academics.de, 19. April 2011, vollständig
 Quelle: http://www.academics.de/wissenschaft/gibt_es_eine_religion_jenseits_von_kirche_47150.html 

uni-online.de, 19. April 2011, vollständig
 Quelle: http://www.uni-online.de/presse.php?id=419192      

twitter / REMID, 19. April 2011, einleitend
 Quelle: http://twitter.com/#!/remid_de/status/60416458978639872 

schattenblick.de, 21. April 2011,  vollständig 
Quelle: http://www.schattenblick.de/infopool/religion/fakten/rfm-0020.html 

Blitz am Sonntag, 01. Mai 2011, vollständig
Quelle: Ausgabe vom 01. Mai 2011, Seite 3

nach oben

Kontakt

Anschrift
Universität Rostock
DFG-Projekt "Religionshybride"
Ulmenstr. 69 / Haus 1 / R301
18057 Rostock

Telefon
+49 (381) 498 4366

Email
kontakt(at)religionshybride.de